Warum mich die leisen Weine von der Nahe so begeistern und weshalb ein guter Wein nicht nach Zitrone schmecken muss.
Es muss 2021 gewesen sein. Ich arbeitete gerade an meinem Wanderführer über die Nahe und die Nordpfalz. An einem Samstag, irgendwann um die Mittagszeit, führte mich das Ende einer kleinen Wanderung in den Hof des Weinguts Schneider (@weingutjakobschneider). Die Sonne stand hoch, Tische waren liebevoll eingedeckt, Sonnenschirme aufgespannt. Zwischen all den Vorbereitungen eilte Winzer Jakob Schneider umher. Es lag diese besondere Geschäftigkeit in der Luft, die verrät, dass ein schöner Tag bevorsteht.

Ich fragte, ob ich vielleicht ein paar Weine probieren dürfe.
„Unsere Jahrgangspräsentation beginnt in etwa zwei Stunden“, antwortete er freundlich.
Zwei Stunden. Für einen neugierigen Weinfreund eine ziemlich lange Zeit. Andererseits war es Mittagszeit, und etwas Gutes zu essen wäre ohnehin keine schlechte Idee gewesen. Und wen könnte man besser nach einem Restaurant fragen als einen Winzer, der hier zu Hause ist?
Jakob Schneider überlegte nicht lange. Es gebe ein Lokal mit einfacher Küche im Ort. Wenn mir allerdings nach etwas Besonderem sei, solle ich zur Hermannshöhle (@hermannshoehlerestaurant) in Richtung Oberhausen fahren.
Manchmal sind es solche beiläufigen Empfehlungen, die einem ein unvergessliches Erlebnis bescheren.
An diesem Mittag entdeckte ich ein Restaurant, das längst zu meinen absoluten Lieblingsadressen gehört. Wigbert Weck kocht dort auf eine Weise, die mich bis heute begeistert: unaufgeregt, präzise und mit einem wunderbaren Gespür für das Wesentliche. Und Julia Fluhr erwies sich schon bei meinem ersten Besuch als ganz hervorragende Sommelière.
Zu meinem Essen empfahl sie einen Silvaner vom Weingut Hahnmühle (@weingut_hahnmuehle) im Alsenztal. Ein Wein, wie ich ihn liebe. Schlank, leicht, mit feiner Frische, ohne jede Aufdringlichkeit. Draußen war es warm, auf dem Teller lag etwas Köstliches, und im Glas war genau der richtige Wein.

Es gibt Augenblicke, da braucht es nicht mehr.
Eine Entdeckung, die geblieben ist
Zurück auf dem Weingut Schneider begann ich meine Reise durch den neuen Jahrgang. Nicht durch das gesamte Sortiment, das muss ich zugeben, sondern durch die trockenen Weine. Doch was ich probierte, begeisterte mich ausnahmslos.
Einige Gewächse hatten weniger als zwei Gramm Restzucker pro Liter. Sie waren wunderbar schlank, im Duft zurückhaltend, mit einer feinen, lebendigen Säure, die über die Zunge spielte, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Nichts wirkte breit oder schwer. Nichts wollte mit aller Macht beeindrucken.
Ob Rieslinge aus unterschiedlichen Lagen oder Burgunderweine aus großen Holzfässern: Jeder Wein hatte seinen eigenen Charakter, und doch verband sie etwas.
Eine stille Eleganz.
Ich erinnere mich noch gut an meine Begeisterung. Da stand ich im Hof, probierte Glas um Glas und hatte plötzlich zwei Worte im Kopf, die bis heute für mich das Wesen dieser Weine beschreiben.
Schlank & elegant.

Eine alte Liebe und ihre Wurzeln
Dass mir die Weine von der Nahe so nahestehen, hat natürlich auch mit meiner Herkunft zu tun.
Ich wurde in der Nordpfalz geboren. Fünf Kilometer von dem Ort entfernt, in dem ich aufwuchs, wird noch heute ein Winzerfest gefeiert. Und wenn ich als Jugendlicher am Wochenende in die nächste Diskothek wollte, führte der Weg nach Meisenheim.
Die Nahe war für mich also nie irgendein Weinbaugebiet auf einer Landkarte. Sie gehörte zu meiner Heimat, zu meiner Jugend, zu jenen Landschaften, die man im Herzen trägt, auch wenn man längst anderswo lebt.
Später zog es mich nach Wiesbaden. Sonntags gehörte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zu meinem festen Ritual. Damals schrieb Stuart Pigott dort über Wein, und ich las seine Kolumnen mit großem Interesse. In einer davon stellte er das Weingut Johanninger (@johanninger) in Biebelsheim vor.
Ich wurde neugierig.
Besonders eine Weißburgunder-Chardonnay-Cuvée dieses Weinguts hatte es mir angetan. Wie sollte es anders sein: Sie war schlank und elegant. Kein lauter Wein, keiner, der sich mit exotischer Fruchtfülle oder mächtigem Körper in Erinnerung drängte. Vielmehr einer, den man gerne ein zweites Mal ins Glas schenkt. Und ein drittes.
Er gehörte damals zu meinen Lieblingsweinen.
Als ich Jahre später für mein Buch Weinorte an der Nahe recherchierte, war deshalb klar, wo ich beginnen würde: bei Oliver Herzer vom Weingut Johanninger.
Wir kennen uns inzwischen schon viele Jahre. Oliver war zwischenzeitlich ebenfalls am Bodensee gewesen, wo ich mit meiner Familie eine Zeit lang lebte. Es gab also genügend gemeinsame Anknüpfungspunkte. Und wie so oft, wenn Menschen ihre Begeisterung für Wein teilen, waren wir schnell mitten im Gespräch.
Die Kunst, leise zu sein
Je intensiver ich mich mit den Weinen der Nahe beschäftigte, je mehr Winzer ich besuchte und je tiefer ich mich durch ihre Keller probierte, desto deutlicher wurde mir etwas, das ich zunächst nur als Gefühl wahrgenommen hatte.
Es gibt eine gewisse stilistische Verwandtschaft.
Natürlich ist die Nahe ein unglaublich vielfältiges Weinbaugebiet. Mehr als 180 unterschiedliche Bodenformationen prägen die Landschaft und damit auch die Weine. Rieslinge von vulkanischem Gestein können ganz anders wirken als jene von Schiefer oder Sandstein. Schon wenige Meter können an der Nahe geschmacklich ganze Welten bedeuten.
Und selbstverständlich hat jeder Winzer seine eigene Handschrift.
Dennoch begegnete mir immer wieder diese bemerkenswerte Zurückhaltung. Vor allem bei Riesling und den Burgundersorten. Gewiss, aromatische Rebsorten wie Sauvignon Blanc gehen mitunter andere Wege, und auch die edelsüßen Weine spielen in einer eigenen Liga. Doch die trockenen Weißweine der Nahe, die ich besonders schätze, sind selten jene üppigen Fruchtbomben, die den Gaumen regelrecht überfallen.
Sie sind anders.
Sie drängen sich nicht auf. Sie müssen nicht schon beim ersten Schnuppern mit einer ganzen Obstplantage um Aufmerksamkeit werben. Sie lassen dem Trinker Zeit, sich ihnen zu nähern.
Und genau darin liegt für mich ihre Schönheit.
Ich finde, dass wir diese leisen Töne beim Wein viel zu selten würdigen. Wir sind es gewohnt, Fülle, Intensität und Ausdrucksstärke mit Qualität gleichzusetzen. Je mehr Frucht, je kräftiger das Aroma, desto beeindruckender soll ein Wein sein.
Aber muss das wirklich so sein?
Ich glaube nicht.
Für mich entsteht Eleganz gerade dort, wo ein Wein auf Überflüssiges verzichtet. Wo er nicht breit wird, wo seine Frucht nicht alles andere überdeckt, wo Säure, Körper und Alkohol in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.
Ein eleganter Wein muss nicht dünn sein. Im Gegenteil. Er darf Tiefe besitzen, Spannung und Charakter. Aber er sollte all das mit einer gewissen Leichtigkeit zeigen.
Vielleicht ist es wie bei einem guten Gespräch. Nicht derjenige bleibt uns am längsten in Erinnerung, der am lautesten redet. Sondern manchmal der Mensch, der mit wenigen, wohlgewählten Worten etwas wirklich Berührendes sagt.
So ähnlich empfinde ich es beim Wein.
Wie viel Süße darf es sein?
Natürlich gehört zur Geschichte der Nahe auch der Kabinett, von Weinfreunden liebevoll „Kabi“ genannt.
Ein schöner Kabi kann ausgesprochen verführerisch sein. Leicht im Alkohol, lebendig in der Säure und mit jener feinen Süße, die einem Riesling beinahe etwas Tänzerisches verleihen kann.
Wobei wir schon mitten in den Feinheiten des Weinrechts wären.
Seit dem Weingesetz von 1971 gehört der Kabinett zu den Prädikatsweinen. An der Nahe waren dafür beim Riesling traditionell mindestens 73 Grad Oechsle Mostgewicht erforderlich. Entscheidend ist also zunächst die Reife der Trauben und nicht, ob der fertige Wein trocken oder süß schmeckt.
Ein Kabinett kann durchaus trocken ausgebaut werden. Viele klassische Vertreter spielen allerdings bewusst mit etwas Restsüße.
Bei den Geschmacksangaben wird es dann komplizierter. Als trocken gilt ein Wein mit höchstens vier Gramm Restzucker pro Liter, bei entsprechender Säure sind bis zu neun Gramm erlaubt. Halbtrocken darf ein Wein bis zu zwölf Gramm aufweisen, bei ausreichend Säure sogar bis zu 18 Gramm.
Kompliziert, nicht wahr?
Dabei ist mein persönlicher Geschmack eigentlich ganz einfach.
Ich mag Weine, die leichtfüßig bleiben. Eine gewisse Restsüße kann reizvoll sein, wenn sie von lebendiger Säure getragen wird und dem Wein seine Frische lässt. Wird es dagegen üppig und süß, verliere ich schnell das Interesse.
Das ist keine allgemeingültige Weinregel, sondern schlicht mein Geschmack.
Meine Frau und ich trinken durchaus gerne einmal einen süßen Wein. Allerdings in kleinen Mengen. Fünf Zentiliter als Aperitif oder nach dem Essen zu einem Stück Käse können wunderbar sein. Ein kleines Vergnügen, fast wie eine Praline zum Abschluss eines schönen Abends.
Aber ein ganzes Glas? Das brauche ich nicht.
Muss ein Wein nach grünen Äpfeln schmecken?
Als ich mein Buch über die Weinorte an der Nahe schrieb, hatte ich immer wieder kleine Auseinandersetzungen mit meiner Lektorin.
Sie wollte wissen, wonach die Weine denn nun eigentlich schmeckten.
„Nach Zitrone? Nach Apfel? Ist da etwas Grünes, Grasiges? Wie würdest du das Aroma beschreiben?“
Ich gebe zu, solche Fragen brachten mich gelegentlich in Verlegenheit. Nicht, weil ich die Weine nicht mochte. Ganz im Gegenteil. Sondern weil ich den Eindruck hatte, dass diese Art der Beschreibung oft an dem vorbeiging, was mich an einem Wein wirklich begeisterte.
Ich wollte über Leichtigkeit schreiben. Über eine feine Säure, über Zurückhaltung, über dieses wunderbare Gefühl, wenn ein Wein den Mund erfrischt und Lust auf den nächsten Schluck macht.
Meine Lektorin wollte Zitronen und Äpfel.
Natürlich verstehe ich ihren Wunsch. Leser möchten wissen, was sie erwartet. Und konkrete Aromen können dabei durchaus helfen.
Nur glaube ich, dass wir es uns mit diesen Beschreibungen manchmal etwas zu einfach machen.
Vor mehr als zwanzig Jahren besuchte ich Pierre Barbier in der Nähe von Reims. Er führte einen Champagnerbetrieb und bot hervorragende Schaumweine zu erstaunlich vernünftigen Preisen an.
Bei ihm lernte ich ein Aromenset kennen, das unter dem Namen „Le Nez du Vin“, die Weinnase, bekannt ist.
Darin befinden sich kleine Duftproben, mit denen man seine Nase schulen kann. Grüner Apfel, Zitrusfrüchte, exotische Früchte und zahlreiche andere Aromen lassen sich damit vergleichen und einprägen. Auch Weinfehler gehören dazu. Wie riecht Kork? Was steckt hinter jenem merkwürdigen Duft, den manche als Katzenpipi beschreiben?
Es war faszinierend.
Wir schnupperten, verglichen, probierten und versuchten, im Champagner genau jene Aromen wiederzufinden, die wir kurz zuvor aus kleinen Fläschchen kennengelernt hatten.
Eine ausgesprochen lehrreiche Erfahrung.
Und doch blieb bei mir eine Frage zurück, die mich bis heute beschäftigt.
Muss man all das können, um Wein wirklich zu genießen?
Ein guter Wein braucht keine Prüfung
Für eine Sommelière oder einen Sommelier gehört das Erkennen von Aromen selbstverständlich zum Handwerk. Wer professionell Wein beurteilt, empfiehlt oder mit Speisen kombiniert, sollte die Sprache des Weins beherrschen.
Aber wie ist das mit uns anderen?
Mit den Menschen, die abends eine Flasche öffnen, weil sie Lust auf ein gutes Glas haben? Die mit Freunden am Tisch sitzen, miteinander reden, lachen und vielleicht gar nicht bemerken, dass ihr Riesling angeblich nach reifen Streuobstäpfeln und einem Hauch Zitronenzeste duftet?
Sind das schlechtere Weintrinker?
Ganz bestimmt nicht.
Am Ende gibt es doch vor allem Weine, die uns schmecken, und solche, die uns nicht schmecken. Weine, die wunderbar zu einem Essen passen, und andere, die mit einem Gericht einfach nicht harmonieren. Weine, die uns überraschen, die uns Freude bereiten, an die wir uns vielleicht noch nach Jahren erinnern.
So wie ich mich an jenen Silvaner an einem warmen Mittag in der Hermannshöhle erinnere.
Nicht, weil ich damals drei verschiedene Zitrusaromen identifiziert hätte.
Sondern weil einfach alles zusammenpasste.
Das Essen. Der Wein. Die Atmosphäre. Der Augenblick.
Natürlich kann es Spaß machen, Aromen zu erkennen und präzise zu benennen. Es schult die Wahrnehmung und erweitert die Möglichkeiten, sich über Wein auszutauschen. Manchmal dient dieses Wissen allerdings auch dazu, ein wenig Kennerschaft zu demonstrieren.
Sehen Sie her, ich erkenne sogar die reife Quitte hinter der weißen Johannisbeere.
Das kann beeindruckend sein.
Es muss aber nicht der Maßstab für Weingenuss werden.
Was wir schmecken wollen
Hinzu kommt etwas, das ich besonders spannend finde: Unsere Wahrnehmung lässt sich beeinflussen.
Steht auf dem Etikett oder in der Weinbeschreibung, dass ein Riesling nach grünem Apfel, Pfirsich und Zitrone duftet, dann suchen wir beim Probieren ganz automatisch nach diesen Aromen.
Und erstaunlich oft finden wir sie auch.
Unser Gehirn ist ein wunderbares, manchmal aber eben auch ziemlich leicht zu beeinflussendes Organ.
Vielleicht hätten wir ohne diese Hinweise etwas ganz anderes wahrgenommen. Vielleicht hätten wir überhaupt keine einzelne Frucht benannt, sondern nur eine schöne Frische gespürt, eine angenehme Säure und einen langen, klaren Nachhall.
Wäre der Wein deshalb weniger gut?
Für mich nicht.
Deshalb probiere ich am liebsten unvoreingenommen. Ohne große Erklärungen, ohne vorgegebene Aromalisten und möglichst ohne jenes Brimborium, das aus einem einfachen Glas Wein gelegentlich eine kleine Wissenschaft macht.
Natürlich interessiere ich mich dafür, woher ein Wein kommt. Welche Rebsorte im Glas ist, wie viel Alkohol er enthält, wie hoch Säure und Restzucker liegen. Vor allem interessiert mich die Handschrift des Winzers.
Kenne ich dazu noch die Lage und den Boden, auf dem die Reben wachsen, entsteht bereits ein ziemlich gutes Bild davon, was mich im Glas erwarten könnte.
Über die Böden und Lagen der Nahe ließe sich ohnehin noch sehr viel erzählen. Und das werde ich an anderer Stelle ausführlicher tun. Denn gerade in dieser geologischen Vielfalt liegt einer der großen Schätze dieses Weinbaugebiets.
Doch zunächst möchte ich bei etwas bleiben, das man nicht in Gramm, Grad Oechsle oder Aromastoffen messen kann.
Bei der Eleganz.
Die stille Schönheit der Nahe
Wenn ich heute einen Riesling oder Weißburgunder von der Nahe ins Glas bekomme, suche ich nicht als Erstes nach Zitrusfrüchten, Apfel oder Pfirsich.
Ich achte darauf, wie er sich anfühlt.
Ist er lebendig? Hat er Spannung? Bleibt er leicht und klar? Ist die Säure fein eingebunden? Trägt er seine Frucht mit Selbstverständlichkeit, ohne damit anzugeben?
Und vor allem: Möchte ich nach dem ersten Schluck noch einen zweiten?
Wenn all das zusammenkommt, bin ich glücklich.
Natürlich gibt es an der Nahe auch kraftvolle, opulente und aromatisch intensive Weine. Und das ist gut so. Ein Weinbaugebiet lebt von seiner Vielfalt, nicht von der Vorstellung, alle Winzer müssten denselben Stil pflegen.
Aber die Weine, die mich dort am meisten berühren, sind die stilleren Vertreter.
Jene, die nicht um Aufmerksamkeit buhlen. Die nichts beweisen müssen. Die sich mit einer feinen, fast schwerelosen Selbstverständlichkeit präsentieren.
Vielleicht ist das eine sehr persönliche Vorstellung von Eleganz. Vielleicht würde ein anderer Weinfreund etwas völlig anderes darunter verstehen.
Damit kann ich gut leben.
Denn Wein ist für mich keine Prüfung, bei der es darum geht, möglichst viele Aromen richtig anzukreuzen. Wein ist Genuss, Begegnung, Erinnerung. Er erzählt von Landschaften und von Menschen, die mit Hingabe arbeiten. Manchmal erzählt er sogar ein kleines Stück unserer eigenen Geschichte.
Wie jener Samstag im Hof des Weinguts Schneider.
Eine Wanderung, eine zufällige Restaurantempfehlung, ein wunderbares Mittagessen und später ein paar Gläser Riesling und Burgunder, die mir bis heute im Gedächtnis geblieben sind.
Es sind solche Erlebnisse, die meine Liebe zum Wein ausmachen.
Und wenn ich all die vielen Eindrücke aus meinen Streifzügen durch die Nahe in zwei Worten zusammenfassen müsste, wären es noch immer dieselben.
Schlank und elegant.
Manchmal braucht ein guter Wein eben nicht mehr. Und eine gute Geschichte auch nicht.

